Samstag, 26. Februar 2011

Von Cancun, Mexiko, nach Puerto Cortez, Honduras

Da ich keine Bilder mehr hochladen kann, habe ich lange nicht mehr aktualisiert, also hier eine kleine Aktualisierung ohne Bilder. Wer Bilder sehen will, kann dies auf facebook. :)

Das letzte  Mal, als ich geschrieben habe, waren wir in Cancun. Dort sind wir dann noch zum Strand, der mit amerikanischen Touristen voll gestopft war. Aber es war der Wahnsinn. Der Pazifik rumd um Hawaii kann definitiv nicht mit dem Blau der Karibik mithalten. Das Wasser ist wirklich einfach unglaublich blau. Von Cancun aus sind wir dann zur Isla Mujeres gefahren, einer schönen Insel in der Nähe von Cancun. Dort haben wir 2 Tage verbracht, sind unter anderem mit einem Scooter um die Insel gefahren und haben eine Schildkrötenfarm besucht. Auch hier konnten wir wieder das unglaubliche Blau der Karibik bewundern. Von dort aus ging es dann nach Tulum, einer kleinen Stadt nähe des Karibischen Meeres. Dort haben wir uns ein bisschen ausgeruht. :)

von Tulum aus ging es dann nach Belize. Mir ist dort aufgefallen, dass es irgendwie nicht genug Mülleimer in dem Land gibt. Überall ist es total zugemüllt. Auf der Fahrt von Corozal, wo wir eine Nacht geblieben sind nach Belize city, wo wir die Fähre nach Caye Caulker, einer kleinen Insel genommen haben, ist mir aufgefallen, dass wir die einzig "weißen" personen in dem Bus waren. Alle anderen waren afrikanischer Abstammung, War schon seltsam, wenn man so auffällt. Auch in Belize City haben viele leute das bemerkt, mit dem finger auf einen gezeigt oder andere leute darauf aufmerksam gemacht, dass wir weiß sind. Na ja.
Caye Caulker war auch unheimlich schön, eine kleine Insel, bei der man 20 Minuten zu fuß (langsam laufen) von einem Ende zum anderen kommt. Dort haben wir auch noch einen Australier getroffen, den wir auf Hawaii im Hostel kennengelernt haben.
Von dort aus ging es dann weiter nach Dangriga, zum Zwischenstop. Eine kleine hässliche Stadt, kurz vor dem Verfall. Es war zwar interessant, wir waren aber  froh, als es am nächsten Tag weiter nach Placencia ging. Dort haben wir eine Dschungelbootstour gemacht, kleine Krokodile gesehen, Schildkröten, Affen und viele Vögel. Von Placencia ging es weiter mit der Fähre nach Honduras. Dort sind wir jetzt gerade in Puerta Cortez, wo es morrgens um halb 8 schon gefühlte 30 Grad sind. Wenn man ins Meer springen kann, vllt noch auszuhalten, aber in der Stadt ist es unerträglich, Schlafen ist sehr schwer, und auch alles andere. :) man liegt eigentlich nur um und hofft, dass es abends wird, um wieder raus gehen zu können.
So, das wars erstmal. Wir haben noch gut 3 Wochen vor uns. Das heißt: Honduras, Nicaragua und Costa Rica. Eigentlich wollten wir ein bisschen mehr Zeit in Costa Rica verbringen, aber wir brauchen dorthin doch länger als gedacht. Mit den ganzen Busfahrten und so.
Hoffe, euch geht es allen gut, ich freue mich, euch bald alle wieder zu sehen
hasta luego

Sonntag, 13. Februar 2011

Mareike nicht mehr auf Hawaii

Neuer Ort, neuer Blog:

Seitdem ich am Montag Abend in Honolulu in den Flieger nach Mexiko gestiegen bin, ist viel passiert. Nach 6 Stunden bin ich in Salt Lake City gelandet, und weitere 4 Stunden später dann in Mexico City. Mit 4 Stunden Zeitunterschied durfte ich Andy wieder am Flughafen begrüßen. Er ist mit einer anderen Airline schon etwas früher geflogen, so war es für uns beide vom Preis her am günstigsten.


In Mexico angekommen, mussten wir uns erstmal auf die Suche nach der UBahn machen, was schwieriger war, als gedacht. Nach einer halben Stunde haben wir dann eine Station gefunden, in die wir einsteigen konnten. Nach 3 Mal umsteigen hatten wir es dann auch geschafft. Wir sind am Hostel angekommen. Es war ein sehr interessanter Weg, weil wir scheinbar die einzigen Touristen in der Stadt waren, bzw. hatten die Mexikaner in der Ubahn wohl noch nie welche gesehen. Mit unseren Backpacks bepackt, sehr viel größer als alle Mexikaner, und ich mit meinen blonden Haaren, da fielen wir schon ordentlich auf. Ich hatte das Gefühl, ich wurde nur angestarrt. Na ja, mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt. Wir haben dann auch nur noch die Bustickets für den nächsten Tag gekauft und sind früh schlafen gegangen.


Mittwoch ging der Bus nach Palenque abends um 6, deswegen hatten wir noch Zeit, uns die Innenstadt anzuschauen. Hier die Bilder dazu:
















Pünktlich zur Busabfahrt waren wir dann im Terminal, um unsere 15 Stunden Fahrt über Nacht nach Palenque anzutreten. Ja, genau, klingt nicht besonders bequem und spannend, und war es auch nicht! :)
ziemlich müde und erschöpft kamen wir morgens im Regen in Palenque an. Wir haben uns dann mit einem Kleinbus noch 10 Minuten auf den Weg nach El Panchan gemacht, um dort ein kleines Urwaldhäuschen im Dschungel beziehen zu können. So sah es aus:
Sogar mit eigenem Badezimmer! Obwohl wir sehr müde waren, haben wir uns noch auf den Weg zu den Ruinen gemacht. War ganz interessant, aber mehr als 2 Stunden braucht man im Regen da auch nicht rumlaufen...





Am nächsten Tag war dann eine Wasserfalltour geplant. Aufgrund diverser Speed bumps und langer Fahrt war mir ziemlich schlecht, aber die Wasserfälle, trotz des anhaltenden Regens, waren es wert:








Nach einer weiteren Nacht im Dschungel ging es morgens um 8 auf die 9stündige Fahrt nach Merida, um eine Nacht Pause machen zu können, bevor es mit der Reise weiterging.




Am nächsten Morgen ging es, wie schon erwartet, mit dem Bus weiter. Diesmal nach Chichen Itza, dem Weltkulturerbe. Endlich wieder Sonne, kein Regen mehr. Aber nach 3 Stunden wurden uns auch diese Ruinen langweilig, da man leider nichts mehr besteigen darf, da Leute schon runtergefallen und gestorben sind. Deswegen nur noch der Anblick aus sicherer Entfernung.


Die Fotos wollen nicht laden, deswegen kommen die später.
Im Moment sind wir in cancun, mal schauen, wohin die reise weiter geht.


Folgende Erkenntnisse habe ich bereits erlangt:
- ich verstehe kein einziges Wort, gut, dass ich Andy dabei habe
- es gibt hier jede Menge Käfer - nein, nicht die Krabbeldinger - VW Käfer. Jedes 3. Auto hier ist so einer.
- ich werde nicht mehr nach meinem Ausweis gefragt - muss mich nach den USA erstmal umgewöhnen
- die Polizisten sind hier alle mit jeder Menge Maschinengewehren ausgestattet - ein bisschen unheimlich
- wir sind bis jetzt zwar viel im Bus unterwegs gewesen, das war sehr anstrengend, aber auch sehr interessant, und sehr bald baden wir auch schon in der Karibik! :)